Gottes Wort braucht keine höhere Instanz

Mary Ann Pakiz

Um Gottes Wort auszulegen, braucht es keine höhere Autorität als das Wort selber. Als ich dieses Prinzip verstand, war ich frei – frei um selbst in der Schrift nach der Wahrheit zu forschen. Dort fand ich den Weg zu Gott. Der Mensch kommt zu Gott, so wie Gott es will, nämlich durch Jesus Christus, so wie es die Schrift offenbart. „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Joh 14,6).

Die Sache mit der Autorität

Über viele Jahre hin hatte man mich belehrt, dass die katholische Kirche die höchste Instanz meines Glaubens sei und dass ich ihre Lehre nicht hinterfragen dürfe. Das römisch-katholische System sagt, dass alle Autorität von Gott komme, wobei Gott das katholische System zum Wächter über diese Autorität bestimmt habe. Deshalb müsse man alles im Lichte der katholischen Lehre und Tradition bewerten, denn nur diesem System sei die Wahrheit anvertraut worden. Ein Katholik kann einer Bibelstelle nicht Glauben schenken, wenn sie nicht durch die Autorität der Kirche für richtig erklärt wurde. Die römisch-katholische Kirche erklärt, dass Gottes Autorität nicht ausreiche, damit Menschen den Glauben erfassen und sich ihm beugen. Die Kirche strebt danach, ihre eigene Autorität über die Autorität Gottes zu stellen. Wahrer Glaube glaubt an Gottes Aussagen, weil Gott sie gemacht hat! Glaube an Gott ist Glaube an sein Wort, die Bibel, ohne jegliche Instanz neben oder über ihr.

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“ (Lukas 4,8).

Katholische Taufe

Ich kam unter die katholische Autorität, als ich 1947 zum Katholizismus übertrat und deshalb zum zweiten Mal getauft wurde. 1930 war ich als Kind finnischer Einwanderer mit lutherischer Überzeugung geboren worden. Unsere Nachbarn waren Einwanderer aus Jugoslawien und Italien und sie beeinflussten meine wichtigsten Kindheitsjahre sehr. Als vorbildliche Katholiken erzählten sie uns von ihrem Glauben. Ihr Leben war geprägt von guten Werken und guten Taten, die oft auch uns zugute kamen. Jedenfalls hatten sie das Anliegen, die ganze Nachbarschaft unter die Herrschaft von Rom zu bringen. Sie gaben uns das weiter, was sie für die Wahrheit hielten. Sie waren aufrichtig, lagen aber aufrichtig falsch. Wir dürfen nicht vergessen, dass der einzelne Katholik nicht unser Feind, sondern viel mehr ein von Gott geliebter Mensch ist, den wir mit der frohen Botschaft Seiner Gnade erreichen sollen. Errettung ist Gnade. Gnade ist unverdiente Liebe. Wir können die Gnade weder erarbeiten, noch haben wir sie verdient. „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Epheser 2,8-9).

Grundlage und Ziel des Glaubens

Für den römisch-katholischen Menschen gründet der Glaube auf Wasser und auf Werken. Den Eckstein bildet die Wiedergeburt bei der Taufe. Die Kirche lehrt, dass niemand ins Himmelreich kommen kann, wenn er oder sie nicht getauft ist. Die Quelle des katholischen Glaubens ist die Kirche. Sein Ziel ist die Treue gegenüber der Kirche. Der katholische Glaube dreht sich also um sich selbst. Der Christ jedoch weiss, dass die Errettung nur auf dem beruht, was Jesus Christus getan und für immer vollendet hat. Dieser Grundlage kann nichts hinzugefügt werden. Die Quelle des christlichen Glaubens ist die Bibel, deren Inhalt ist Jesus Christus. Der wahre Glaube ist somit auf eine Person gerichtet. Damit der Glaube wirksam wird, muss er in der Person Jesus Christus verankert sein.

Blinde Annahme

Anstatt nachzuprüfen, ob die katholische Unterweisung mit dem Wort Gottes übereinstimmte, nahm ich blindlings alles an, was ich während der Vorbereitung auf den Kirchenübertritt zu hören bekam. In einer bestimmten Sache tat ich es allerdings nicht: Als der Priester mich belehrte, dass meine King James Bibel keine offizielle katholische Bibelausgabe sei, weshalb ich sie in die Pfarrei bringen müsse, wo man sie verbrennen werde, gab ich sie stattdessen meiner Mutter.

Während meiner Vorbereitung wurde vor allem die Vorrangstellung und Unfehlbarkeit des Papstes betont. Man sagte mir, dass Christus Petrus zum ersten Papst bestimmt habe, damit er der Kirche auf Erden mit unfehlbarer Autorität vorangehe. Der Papst als Stellvertreter Christi auf Erden führe alle Menschen, Katholiken und Nichtkatholiken, in alle Wahrheit (Vatikanisches Konzil 1870). Wenn ich heute über diese kirchliche Lehre nachdenke, suche ich vergeblich nach einer Bibelstelle, wo Christus Petrus eine solche Autorität gegeben hätte, oder wo die Jünger den Petrus als eine besondere Autoritätsperson betrachteten. Ausserdem müsste Petrus gewusst haben, dass er ein Papst wäre und hätte uns bestimmt etwas darüber mitgeteilt. Wenn er um seine Aufgabe als Papst wusste, warum hat er sich nicht entsprechend verhalten?

Eine „Braut Christi“ werden

1950 bewegte ich mich einen Schritt weiter unter die Autorität der Kirche. Ich trat dem Benediktinerorden bei um Nonne zu werden. Als Pflegehilfe hatte ich in einem Krankenhaus gearbeitet, welches von Benediktinernonnen geleitet wurde und da mich ihr gütiger Umgang mit den Patienten und Mitarbeitern sehr beeindruckte, entschied ich mich, auch mein Leben ganz dem Dienst an den Mitmenschen zu weihen.

Mein erstes Jahr als Postulantin im Kloster war eines der glücklichsten Jahre meines Lebens. Die für die Postulantinnen zuständige Nonne war eine freundliche und faire Frau, die uns viel Verständnis entgegen brachte. In unserer Gruppe waren achtzehn Mädchen verschiedenen Alters und Hintergrunds. Wir konnten es alle kaum erwarten der katholischen Kirche zu dienen und nach den Regeln des Heiligen Benediktus zu leben. Wir hatten viele glückliche Zeiten zusammen. Es gab aber auch ernsthaftere Augenblicke für mich, wenn ich in der Kapelle betete und das Kruzifix anstarrte und mich dabei fragte, warum Jesus am Kreuz von Golgatha sterben musste.

Zu Beginn unserer Zeit als Novizinnen marschierten wir in einem bräutlichen Kleid durch das Kirchenschiff, um „Bräute Christi“ zu werden. Über Jesus hatte man uns nicht viel erzählt bei der Vorbereitung auf dieses Ereignis. Es war eher der bevorstehende Namenswechsel, der uns in Hochstimmung versetzte. Ich wurde von Miss Mary Ann zu Schwester M. Laurian, O.S.B. Ich war eine Braut Christi, aber abgesehen davon, dass er der Sohn Gottes war, wusste ich kaum etwas über ihn.

Anhäufen von guten Werken

Mary Ann war freudig entschlossen als Nonne zu dienen. Sie steht rechts aussen.

Während der fünf Jahre unserer Vorbereitungszeit auf unsere endgültigen Gelübde studierten wir die Regeln des Heiligen Benediktus, den Kirchenkodex, Kirchengeschichte, ein bisschen jesuitische Kasuistik (der Zweck heiligt die Mittel) und das Leben der Heiligen. Die Betonung lag auf der Selbstverleugnung und der Unterwerfung des eigenen Willens unter die Autoritätsperson, unter deren Obhut wir waren. Die Heilige Theresa, die “Kleine Blume”, wurde uns als Vorbild hochgehalten. Ihrem Weg zu Gott sollten wir nacheifern. Der Weg bestand darin, die täglichen Ärgernisse des Lebens als “Opfergabe” zu bringen, als Wiedergutmachung für eigene oder andere Sünden.

Wir waren ständig damit beschäftigt einen Vorrat an guten Werken anzusammeln, um vor Gott akzeptabler zu sein. Wir brachten Gott unsere selbst erfundenen Opfer, da wir nicht wussten, dass wir Ihm begegnen durften, weil Jesus Christus sich selbst stellvertretend für uns auf Golgatha als Opfer gebracht hatte. Als Jesus zu Gott sprach „Ich habe das Werk vollendet, wozu du mich berufen hast“, erklärte er das, was er stellvertretend für Sünder tat, für vollendet. Nichts konnte mehr hinzugefügt werden (Joh 17,4).

Zurück in der Welt

In den letzten drei Jahren unserer Ausbildung machten einige von uns ein Unterrichtspraktikum ausserhalb des Mutterhauses, an Schulen der Diözese. Im Sommer kehrten wir wieder zurück und es war grossartig, wieder zusammen zu sein. Ich brauchte Ruhe und Entspannung, nachdem ich ein Jahr lang 45 Schüler in einer zusammen gewürfelten 5. und 6. Klasse unterrichtet hatte. Ich war für den Unterricht an der Grundschule nicht ausgebildet, aber man hatte mir gesagt, Gehorsam bringe Segen. 1955, fünf Monate vor dem Ablegen meiner endgültigen Gelübde, verliess ich das Kloster aus gesundheitlichen Gründen und kehrte zu meinen Eltern zurück.

Zurück in der Welt konnte ich mein Leben fortsetzen und mein Studium an der Universität in Minnesota mit einem Bachelor für Naturwissenschaften an Grundschulen abschliessen. 1957 heiratete ich einen Mann aus einer stramm katholischen Familie. Wir wurden mit zwei Kindern gesegnet. Der Bruder meines Ehemannes ist Priester in unserer Diözese, ein bescheidener, netter Mann, der Gedichte über die Natur, Gott und seine Kirche schreibt.

Errettung bedeutet, nach Hause zu kommen

Im Jahr 1972 wurden meine Kinder, damals zwölf und fünf Jahre alt, zu einem Bibeltreff im Hof der Nachbarn eingeladen. Wir fragten unseren priesterlichen Onkel, ob sie daran teilnehmen dürften; er schien keine Bedenken zu haben und gab sein Einverständnis. Das musste Gottes Wirken sein. Von diesem Zeitpunkt an wurde unser Leben radikal verändert.

Jeden Tag kamen die Kinder mit Bibelversen nach Hause, die sie auswendig lernen sollten. Wenn sie diese Verse aufsagten, berührte Gott mein Herz genauso wie ihres.

Ich erfuhr die wichtigste Wahrheit über mich selber: Ich war eine Sünderin und deshalb von Gott getrennt! Da Gott keine Sünden oder Sünder im Himmelreich dulden kann, war ich verloren. Wie konnte ich dieses Sündenproblem lösen? Ich wollte Gewissheit darüber haben, dass ich nach meinem Tod im Himmel bin und beschloss, die Bibel selber zu studieren. Mit Johannes 17,17, wo Jesus zum Vater sagt „Heilige sie durch die Wahrheit, denn dein Wort ist Wahrheit,“ ermutigte der Heilige Geist mich nach der Errettung zu suchen.

Erste Antworten fand ich in Apg 16,31: „Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!“ und in Apg 4,12:

„Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ Als ich dann im Römerbrief weiter las, erkannte ich, dass es gerecht ist, was der heilige Gott als Strafe für die Sünde verlangt und dass Christus diese Forderung erfüllt hat, als er am Kreuz gestorben ist. „So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes“ (Römer 3,28).

Es war eine umwerfende Erkenntnis, dass keine meiner vergangenen Sünden erledigt war, obwohl ich sie dem Priester gebeichtet und die auferlegten Busswerke geleistet hatte. Die Beichte hatte mir fälschlicherweise Frieden und Sicherheit gegeben, dass die Sünden durch die Worte des Priesters und die Busswerke vergeben seien. Aber in Wirklichkeit hat der Priester nicht die Macht zur Sündenvergebung, selbst wenn er behauptet dies im Namen Jesus zu tun. Unsere Sünden sind erst vergeben, wenn wir glauben, dass das Blut Christi stellvertretend für uns vergossen worden ist. „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft liess, die zuvor geschehen waren“ (Römer 3,23-25). Gott hat niemals einen Menschen ermächtigt, Sünden zu vergeben oder zu behalten, denn nur Er allein weiss wirklich, was im Herzen des Menschen ist. Schliesslich konnte ich die Frage beantworten, die ich mir im Kloster so oft gestellt hatte, nämlich warum Jesus am Kreuz sterben musste. Jesus bezahlte dort die Strafe für meine Sünden mit seinem eigenen Leben! Er hat das Todesurteil, das über uns war, auf sich genommen. Ja, wir hatten es verdient, in die Hölle zu kommen, unsere Sünden verdienten diese Strafe. Wir hätten die Hölle wirklich verdient wegen unserer Sünden. Erinnern wir uns, dass Gott unter keinen Umständen Sünde oder Sünder im Himmelreich dulden kann. Aber weil Jesus die Bestrafung für unsere Sünden erduldet hat, können wir die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen.

Die Zeit war gekommen, ich musste eine Entscheidung treffen. Die Bibel war die einzige, absolute und endgültige Autorität meines Glaubens, als ich im Mai 1973 Christus als meinen Erretter annahm. Am liebsten hätte ich es von den Dächern gerufen, sodass die ganze Welt hören konnte, was Jesus stellvertretend für sie getan hat, als er sein Blut zur Sühnung ihrer Sünden vergoss. „Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“ (Joh 8,32).

Echter christlicher Glaube und das katholische System

Während ich meinen katholischen Freunden und Verwandten Zeugnis gab, sah ich immer deutlicher, dass das Schicksal vieler Seelen hier auf dem Spiel stand. Ihre Reaktion auf die frohe Botschaft machte mich traurig. Sie glaubten weiterhin, dass die katholische Kirche die einzig wahre Kirche ist und sie vertrauten darauf, dass sie sie retten würde, unabhängig davon, was die Bibel dazu sagt. Mit anderen Worten, sie sind so erzogen worden, dass sie andere Menschen für sich denken lassen oder sich einer Kombination menschlicher Regeln unterwerfen. 1545 hatte das Konzil von Trient erklärt, dass die kirchliche Überlieferung auf gleicher Stufe stehe wie die Bibel. Irgendetwas auf gleiche Höhe oder höher als die Bibel zu stellen, ist Gotteslästerung. Das ganze System der katholischen Kirche ist durchdrungen von dem Sauerteig, welcher die Position der Bibel als einzige, absolute und endgültige Autorität für den Glauben in Frage stellt.

Wir müssen so von Gott denken, wie Er sich selbst in seinem Wort offenbart. Gott der Vater und Gott der Sohn sind Eins. In Johannes 10,30 sagt Jesus: „Ich und der Vater sind eins.“ Weil Jesus Christus Gott ist, sind unsere Sünden weggewaschen durch Sein Blut. Nur das vollkommene Blut konnte sie völlig wegwaschen und somit die Anforderungen eines heiligen und gerechten Gottes zufrieden stellen. Meine Errettung und Gerechtsprechung gründet sich darauf, dass Jesus Christus vollkommen gerecht ist. Diese Gerechtigkeit überschreibt Gott mir, wenn ich im Glauben für mich empfange, dass Jesus stellvertretend für mich den vollen Loskaufpreis geleistet und mich vor der Verurteilung zur Hölle befreit hat. Gott sieht mich dann als gerecht an. Aber ich bin keineswegs aus mir selbst heraus gerecht, und kann mich deshalb weder selber retten noch gerettet erhalten, es kommt alles von Jesus! Jesus Christus ist meine Gerechtigkeit. Nur „in Christus“ bin ich gerecht. Ich bin von mir aus nicht würdig, mich Gott zu nähern. Wenn ich mich ihm jedoch durch meinen Stellvertreter, d.h. durch Jesus, nähere, werde ich von Gott als würdig befunden, denn er sieht mich in der vollkommenen Gerechtigkeit seines Sohnes. Die Gerechtsprechung des Gläubigen geschieht unmittelbar.

Die katholische Lehre verneint, dass wir durch denjenigen Glauben gerecht- gesprochen werden, der sich allein auf Christus stützt und die Errettung allein von Ihm erwartet, welcher sie uns aus freier Gnade anbietet. Stattdessen lehren sie, dass wir nicht durch den schlichten Glauben an Christus gerechtfertigt werden, sondern durch einen Glauben, der durch das Tun von guten Werken aktiv geworden ist. Dieser Glaube, wie ihn die katholische Lehre darstellt, soll den Sünder nicht deshalb rechtfertigen, weil er sich auf die Gerechtigkeit Christi verlässt, sondern weil die Gerechtigkeit im Menschen selbst liege. Diese Gerechtigkeit ist ein Resultat der Taufe, welche den Einzelnen fähig macht der Lehre der katholischen Kirche zu gehorchen, wonach die göttliche Gnade durch die Sakramente kommt. Diese Rechtfertigung kommt nicht durch den Glauben, sondern durch die Sakramente. Deswegen wird ein Katholik schrittweise gerechtfertigt. Bei der Taufe erfolgt die Wiedergeburt, dann wird er ab und zu gereinigt, wenn er zur Beichte geht und Busswerke tut, die anderen Sakramente verhelfen ihm zum Wachstum in der Gnade und Heiligkeit, sodass er oder sie eines Tages heilig genug sein wird, das Fegefeuer zu erreichen! So glaubt der Katholik also, dass Gott ihn annehmen wird, weil er durch das Sakrament der Taufe gerecht wurde und weil sich diese Gerechtigkeit durch den würdigen Empfang der anderen Sakramente nährte.

Wenn nun der Katholik die heiligende Gnade empfängt, die mit jedem Sakrament verbunden ist, vermittelt man ihm, dass er gerecht und heilig werde, weil es in ihm selber so angelegt sei und nicht weil ihm Gerechtigkeit zugerechnet werde.

Mein Missionsfeld

“Mit meinem Ehemann”

Die Unterschiede zwischen dem echten christlichen Glauben und dem römisch katholischen System wurden mir so deutlich, dass ich 1976 aus der katholischen Kirche austrat und mich bibelgläubigen Christen anschloss. Als ich 1973 zum Glauben gekommen war, sagte ich dem Herrn, dass ich bereit wäre, irgendwohin in die Mission zu gehen. Er nahm mich beim Wort und sandte mich 1994 auf mein Missionsfeld – die Dialyse. Zuerst liess er es zu, dass meine Niere versagte. Um überleben zu können, brauchte ich dreimal in der Woche eine Nierenwäsche, die Dialyse. Ich danke Gott  für diese Umstände und ehre ihn, denn er hat mir die Gelegenheit gegeben, sein kostbares Evangelium der Gnade ernsthaft kranken Menschen weiterzugeben, welche sich darauf vorbereiten müssen, Gott zu begegnen! Die frohe Botschaft des Evangeliums, von allem, was der Herr Jesus Christus tat und gelitten hat, besteht darin, dass Er bereit ist alle Sünder anzunehmen, welche zu ihm kommen. Jesus Christus rettet all jene, die durch Ihn zu Gott kommen. Setze dein Vertrauen allein auf Ihn und du wirst in Sicherheit sein. Von Jesus Christus angenommen, wirst du seine Herrlichkeit erblicken und wissen, dass dies in alle Ewigkeit so sein wird. Das Licht und die Wahrheit des Herrn werden dich verändern. Der Apostel Paulus sagt es so: „Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn“ (2. Korinther 3,18).

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